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Montag, 7. Februar 2011

Interview mit Sabine Lichtenfels zur Lage in Ägypten und zu Perspektiven der globalen Friedensarbeit

7.Februar 2011 | Unser Politikblog

Unser Politikblog sprach mit Sabine Lichtenfels über Ägypten und über Perspektiven der friedlichen Überwindung von Diktaturen und von Strukturen der Gewalt gegen Mensch und Natur.
Sabine Lichtenfels
Sabine Lichtenfels hat mit Dieter Duhm das Friedensdorf Tamera und das dortige Institut für Globale Friedensarbeit gegründet. Die Theologin ist auch als Autorin der Bücher „Traumsteine“ und „Grace“ bekannt. Das IGF bietet Ausbildungen zur Friedensarbeit an. Darüber hinaus bringt Tamera seit Jahren Israelis und Palästinenser zusammen und setzt sich für das Friedensdorf San Jose de Apartado ein, welches mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

Ein wesentliches Prinzip, mit welchem das IGF arbeitet, nennt Sabine Lichtenfels „Grace“. Es geht darum, die Person gegenüber wahrzunehmen, sich in das Gegenüber hinein zu versetzen, sich bewusst zu machen, dass die Friedensarbeit dem Leben und der Gerechtigkeit dient. Es geht dabei nicht darum, zu richten oder Ideologien überzustülpen, sondern um „Öffnung, Wahrnehmung und Unterstützung“.






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Kommentare:

  1. Machen wir uns doch nichts vor.
    Es gibt auf der ganzen Welt keine Demokratie, mit einer islamischen Staatsreligion, es gab nie Einen und es wird auch nie Einen geben.
    Oder anders herum: Alle Staaten mit dem Islam als Staatsreligion sind Diktaturen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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  2. lieber weber,
    ich glaube nicht, dass es eine Sache der Religion ist, ob ein Land demokratisch oder nicht ist. Die Türkei hat zum Beispiel viel Fortschritte in Richtung Demokratie gemacht =)

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  3. "friedlichen Überwindung von Diktaturen" irgendwie kenne ich das. Flower-Power am Strand von Goa oder Kalifornien. Wir erleben gerade in Ägypten das Festklammern an der Diktatur mit brutalsten Mitteln, weil Selbstbereicherung systemimmanent ist.

    Und was ernten wir in Ägypten? Das gelobte Land des Westens mit seiner repräsentativen Diktatur in Verbindung mit einer Parteiengesetzlage, die es kaum einer Partei ermöglicht, als Alternative wirklich nach oben zu kommen? Wer westliche sogenannte Demokratien will, der will eigentlich die menschliche Form der Diktatur.

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