Sendereihe: "Macht und Menschenrechte" ( Unser Politikblog TV) November - dann in anderem Format

Dienstag, 19. April 2011

Die EU und der lange Schatten der IG Farben - Unser Politikblog sprach mit Jörg Wortmann (Dr Rath Health Foundation)

19. April 2011 | Unser Politikblog


Der Hauptsitz der IG Farben Frankfurt am Main, heute  von der Goethe-Universität genutzt







Jörg Wortmann und das Buch
Unser Politikblog (Historie
sprach mit Jörg Wortmann (Dr. Rath Health Foundation)


Dr. Walter Hallstein, ein prominenter Jurist, der in der Nazizeit Karriere gemacht hatte und Mitglied in nationalsozialistischen Organisationen war, wurde der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, aus welcher später einmal die Europäische Union wurde. Die EWG war schon früh auch ein Mittel zur Durchsetzung der Interessen von Chemie- und Pharmakonzernen auf Kosten der Bürger und der Parlamente.Durch den Lissabonvertrag wurde das euweit einheitliche Patent eingeführt, welches die IG Farben schon mindestens seit 1939 über ihre damalige Zusammenarbeit mit den Nazis angestrebt hatte.

Gibt es möglicherweise selbst für das heutige Streben nach der Genmanipulation zwecks Patentierung möglichst weiter Teile der Natur geistige Wurzeln bis in das Streben der IG Farben nach Marktbeherrschung, notfalls auch mit unmoralischen Mitteln ? Weiterlesen »


Die IG Farben waren eines der mächtigsten und kriminellsten Kartelle der Menschheitsgeschichte.Die legale erste Wahl der Nationalsozialisten, welcher bald darauf deren diktatorische Machtergrei-fung folgte, wäre ohne eine Großspende der IG Farben vermutlich nicht zustande gekommen. Das Kartell profitierte von der Nazidiktatur, indem es überteuerten Treibstoff für den Krieg an die Nazis verkaufte, und indem es reihenweise die Industrie in den besetzten Gebieten weit unter Wert aufkaufte. Selbst das Konzentrationslager Auschwitz wurde an die Interessen der IG Farben angepasst. Die Nazis stellten dem Chemiekartell dort und in anderen Konzentrationslagern Millionen Menschen als Zwangsarbeiter und für medizinische Versuche zur Verfügung. Wer zu krank und schwach schien, wurde von den Naziverbrechern direkt zur Ermordung in die Gaskammern geschickt. Selbst daran verdiente die IG Farben, denn die Ermordung geschah überwiegend durch das ursprünglich als Schädlingsbekämpfungsmittel hergestellte Giftgas Zyklon B der IG Farben. Umso schockierender ist, dass viele der IG-Farben-Verbrecher weitaus niedrigere Strafen erhielten im Vergleich zu den Verurteilungen einiger führender Nazis in den Nürnberger Kriegsverbrecher-prozessen. Obwohl erst durch die IG Farben der Zweite Weltkrieg und Auschwitz in solchen Dimensionen an Opferzahlen überhaupt erst möglich wurden. Aber nicht nur das. Die IG Farben wurde zwar nach dem Zweiten Weltkrieg in drei Konzerne zerlegt, doch ein Teil ihrer Führungs-kräfte kam mit geringen oder sogar gar keinen Haftstrafen davon. 




Die Dr. Rath Foundation hat die Ergebnisse ihrer historischen Recherchen, inwieweit ehemalige IG-Farben-Lobbyisten bald schon wieder auf EU-Ebene Einfluss bekamen, jetzt in dem Buch „The Nazi Roots of the Brussels EU“ (bisher ausschließlich in englischer Sprache) veröffentlicht.

Link zum Buch der Dr. Rath Foundation: „The Nazi Roots of the Brussels EU“


Link zur Dr. Rath Health Foundation

Profit over Live (Beweisdokumente zu den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen)

dazu Links zu einzelnen Dokumenten


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