Sendereihe: "Macht und Menschenrechte" ( Unser Politikblog TV) November - dann in anderem Format

Donnerstag, 20. Juni 2013

Sendung „Macht und Menschenrechte“Heute am 20.06.2013 auf Radio Jungle Drum zum „Bilderberg und um Militäreinsätze im Inneren“

Unser Politikblog | 20. Juni 2013

Am Donnerstag geht es um Bilderberg und um Militäreinsätze im Inneren. Martin Summers (britischer Journalist und einer der Redner des Bilderberg-Fringe Festivals), informiert über Verbindungen Bilderbergs nach Italien und Deutschland.
Im Interview mit dem ödp – Außenpolitiker Prof. Dr. Klaus Buchner geht es um den Entwurf der Ausführungsbestimmungen (Az. 2012/0370 (NLE)) für die sogenannte „Solidaritätsklausel“ (Art. 222 AEUV), welche anknüpfend auch an Gummibegriffe, Militäreinsätze im Inneren der EU erlaubt; der Entwurf der Ausführungsbestimmungen geht noch deutlich über den Vertrag hinaus.
Freeman (Alles Schall und Rauch) gibt eine Zusammenfassung zum diesjährigen Bilderberg-Treffen, und informiert über Thomas Jakob Ulrich Jordan den Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank und warum hat er an der geheimen Bilderberg-Konferenz vergangene Woche in Watford, England teilgenommen?
Schließlich geht es im Interview mit dem britischen Politiker Matthew Faithful (UKIP) u. a. um Bilderberg und Großbritannien, und wie sich die Macht Bilderbergs begrenzen lässt.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Verfassungsänderung im Bundestag angesetzt: Paneuropa-Parteien öffnen Einfallstor

Von Daniel Neun | 12.Juni 2013 Radio Utopie

Die Parteien planen durch die Änderung von Artikel 79 den “unantastbaren Kerngehalt der Verfassungsidentität des Grundgesetzes” über Umwege doch noch aushebeln zu können.
Die von den Freunden des Grundgesetzes am 8. Juni beschriebene geplante radikale Änderung des Grundgesetzes, die ermöglichen soll durch den “unmittelbar erklärten Willen des Deutschen Volkes” den “Eintritt in einen Bundesstaat” und “das Selbstbestimmungsrecht des Deutschen Volkes in Gestalt der völkerrechtlichen Souveränität Deutschlands aufzugeben” (Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabon-Vertrag), ist bereits für übermorgen Freitag durch die paneuropäisch-ideologisierten etablierten Parteien in aller Stille zur ersten Lesung auf die Tagesordnung des Deutschen Bundestages gesetzt worden.
Eingebracht wurde der “Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Grundgesetzes um Volksinitiative,Volksbegehren, Volksentscheid und Referendum” zwar von der “Sozialdemokratischen Partei Deutschlands”. Unterstützt wird er nach öffentlichen Verlautbarungen und Medienberichten aber von Bündnis 90/Die Grünen, F.D.P und “Die Linke”. Und wie in der Chronologie der Freunde des Grundgesetzes dokumentiert, forderte auch die C.S.U. bereits mehrfach eine Verfassungsänderung, um Volksabstimmung über Vorhaben durchführen zu können, die das Grundgesetz bisher verbietet; konkret: eine “Übertragung von wesentlichen Kompetenzen nach Brüssel”, wie sie C.S.U.-Vorsitzender Horst Seehofer am 10. August 2012 in der “Süddeutschen” erwähnte. Und es war C.D.U.-Finanzminister Wolfgang Schäuble, der am 23.Juni 2012 ein “neues Grundgesetz” durch eine Volksabstimmung forderte,  um die Kommissare des Staatenbundes der “Europäischen Union” zu einer “echten Regierung” Deutschlands zu machen,


Dienstag, 11. Juni 2013

Verfassungsklägerin reicht Strafanzeige ein wegen vermuteter Rechtsbeugung (§339 StGB) (Presseerklärung zur Strafanzeige)

Unser Politikblog | 11.Juni 2013


Am Montag, den 03.06.2013, hat die Verfassungsklägerin Sarah Luzia Hassel-Reusing Strafanzeige
Sarah Luzia Hassel-Reusing
eingereicht gegen zwei Mitglieder des zweiten Senats (gegen Herrn BVR Prof. Dr. Huber und gegen den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Herrn Prof. Dr. Voßkuhle) des Bundesverfassungsgerichts sowie gegen unbekannt wegen vermuteter Rechtsbeugung (§339 StGB), wie heute bereits die Zeitung "Die Welt" berichtete.
Es ist schrecklich, diesen Schritt gehen zu müssen, er ist zur Bewahrung der Ordnung des Grundgesetzes und
zum Schutz der Grundrechte und Menschenrechte der Klägerin und der Einwohner Deutschlands sowie auch
aus Respekt vor der Institution Bundesverfassungsgericht und moralisch vor den Menschen in Griechenland,
Portugal und Spanien, die bereits erleben, wie es ist, wenn ihre Grund- und Menschenrechte fast vollständig
entleert werden, leider notwendig geworden.
Die Anzeigeerstatterin hat am 29.05.2010 Verfassungsbeschwerde eingereicht gegen die ursprüngliche
Fassung des StabMechG (Gesetz für die deutschen Bürgschaften für die EFSF) und am 06.04.2012 gegen
dessen erste Änderungsfassung (heute beide unter 2 BvR 710/12). Außerdem hat sie am 30.06.2012
insgesamt 6 Verfassungsbeschwerden (Az. 2 BvR 1445/12) eingelegt gegen die gegen zweite
Änderungsfassung des StabMechG, gegen das Gesetz zur Änderung des BSchuWG, gegen das ESMFinG
sowie gegen die Zustimmungsgesetze zu ESM, Fiskalpakt und Art. 136 Abs. 3 AEUV.
Eine Strafttat kann immer nur vorliegen, wenn bei der jeweiligen Person objektiver und subjektiver
Tatbestand verwirklicht sind. Der objektive Tatbestand des §339 StGB ist der Schaden an der Rechtsordnung
und kann in einem Tun oder Unterlassen bestehen. Die Anzeigeerstatterin sieht den objektiven Tatbestand
verwirklicht durch die Falschanwendung von §93a BVerfGG (Vorschrift über die Annahme zur Entscheidung
von Verfassungsbeschwerden) und von §32 BVerfGG (Vorschrift über die einstweilige Anordnung) und sieht

Donnerstag, 30. Mai 2013

Live- Berichterstattung vom Bilderbergertreffen

Unser Politikblog | 30.Mai 2013

Sarah und  Volker

Sie tagt wieder einmal, die alljährliche Bilderberger- Konferenz. Diesmal im Grove- Hotel in Watford/GB. Vom 06. bis 09. Juni trifft sich in exklusiver Umgebung das WHO IS WHO der Welteliten um über unser zukünftiges Schicksal zu befinden

Diesmal mit dabei, das Team von Jungle Drum Radio. Das Ehepaar Hassel Reusing und Freeman von Alles Schall und Rauch, bekannt durch ihre Reihe 'Macht und Menschenrechte', wird dort vor Ort recherchieren, Interviews führen und all abendlich live darüber berichten. Dieses Jahr könnte das Treffen besonders spannend werden. Anti- Bilderberg- Aktivisten hatten ein großes Event angekündigt. Dies schlägt sich nieder in einer großen, einer Party ähnlichen Veranstaltung, dem diesjährigen 'Fringe Festival'. Mit viel Musik und guter Laune.  

Dass Henry Kissinger das Festival besucht und dort ein angeregtes Schwätzchen mit Demonstranten halten wird, ist nicht anzunehmen. Auch nicht, das George W. Bush die USA verlassen wird, um nach Großbritanien zu chetten. Immerhin steht er seit Ende 2011 auf der Liste der verurteilten und gesuchten Kriegsverbrecher. Dafür stehen andererseits die Chancen gut, hohe Gäste deutscher Provinienz dort zu erspähen. Sollte Peer Steinbrück darunter sein, kann Merkel vermutlich einpacken. Ebenso wie 2005 Gerhard Schröder, nachdem Merkel vor den damaligen Bundestagswahlen bei dem illustren Club zu Besuch war. Es sind offenbar die Bilderberger, die unsere Kanzler stellen.

Um bereits einen Vorgeschmack auf das anstehende Ereignis zu vermitteln, wird Jungle Drum Radio heute abend um 19 Uhr ein Live- Interview mit Reusings führen. Dabei wird es neben dem Bilderbergertreffen auch in einer kurzen Vorschau um deren nächste Sendung am 06. Juni gehen, die sich um das sogenannte geophysikalische Ereignis drehen wird. Kern des Interviews bleibt jedoch deren Reise an den nordwestlichen Stadtrand Londons, um über das exklusive Treffen der schlimmsten und gefährlichsten Personen unseres Planeten zu berichten. Wie gesagt:

heute abend vielleicht etwas später
19 Uhr auf

Einfach den Player oben rechts anklicken - und schon kann's losgehen.

Donnerstag, 16. Mai 2013

appeal to the English speaking Greek population for testimonies

Sarah Luzia Hassel-Reusing in front of the International Criminal Court (ICC) 

Sarah Luzia Hassel-Reusing
Thorner Str. 7
42283 Wuppertal (Germany)
+49/202/2502621
human rights activist


appeal to the Greek population for testimonies


file number: OTP-CR-345/12

16.05..2013

Dear ladies and gentlmen,

at the 21.11.2012, I have filed at the International Criminal Court (ICC) at The Hague a charge against unknown for the suspicion of a crime against humanity because of intentious and, at the same time, systematic and broad-scale damage to the health of the Greek population (art.7 par. 1 lit. k Roman Statute).
Everyone has the human right to the, for the respective person, highest attainable standard of physical and mental health (art. 12 UN Social Pact). In addition to that, the human right to health is protected for women by art. 12 of the UN women's rights convention (CEDAW) and for children by art. 24 UN childrens rights convention (CRC). Furthermore, children have to be protected, according to art. 19 CRC, against damages. As a result, the human right to health needs to be less affected by austerity measures than any other social human right.
I have directed consciously directed the charge against unknown, because so many persons (among them the Troika consisting of EU Commission, IMF, and ECB, the Eurogroup Working Group of the fincancial undersecretaries, the financial ministers superior to them, and many external counsellors and lobbyists) are involved in the drafts and in the decisions on the conditions in connection with the loans of „Greece Support“ and EFSF, that presumably only the files of the
coming into existence of the conditions and testimonies will bring clearness, which concrete persons are responsible for those conditions, which have led to the damage of so many inhabitants and citizens of Greece.
The guilty persons must be detected and be held accountable, and the damaging of the health of the Greeks by the austerity measures must be stopped.

Samstag, 11. Mai 2013

Treaty on the Functioning of the European Union (TFEU) void and organs of the EU without power to act since 01.05.2013 ? – The application has been filed !


(press declaration by the plaintiff of 2 BvR 710/12 and 2 BvR 1445/12 on art. 136 par. 3 TFEU)

Unser Politikblog | 11.Mai 2013  

 Sarah Luzia Hassel-Reusing in front of the International Criminal Court (ICC) 
It has happened. At the 01.05.2013, the insertion of art. 136 par. 3, which consists of 2 sentences, into the Treaty on the Funtioning of the European Union has been enacted, after Czechya as the last EU member state has ratified it. The first sentence enables mechanisms for the strengthening of the „financial stability“ of the financial sector (also          misleadingly called „stability of the Euro currency area as a whole“) in the euro currency area, among them particularly those for the „European Financial Mechaism“ („Greece Support“, EFSM, EFSF, and ESM) and for the EU economic government (tightened Stability and Growth Pact, Imbalance Procedure, and Budgetary Surveillance).
The second sentence obliges to connect all „financial aids“ within these mechanisms to „strict“ conditions. How strict this is meant, can be found neither in the wording of the article, nor in the recitals of its initiating. The only clear statement on the extent of the strictness is included in the conclusions of the Ecofin council (the economical and financial ministers within the Council of Ministers of the EU) of the 10.05.2010, that the conditions shall be strict as in the „practice“ of the International Monetary Fund (IMF). Besides that, the „task force“ (with all federal financial ministers of the EU member states, with EU currency commissioner Olli Rehn, with the then chairman of the Eurogroup Jean Claude Juncker, with the then ECB President Jean-Claude Trichet, and under the lead of the President of the European Council Herman Van Rompuy) has recommended in no. 49 its report of the 21.10.2010, that the conditions shall be „very strict“. These statements are the most important and most official ones from the time of the developing of art. 136 par. 3 TFEU, which say something on the extent of the strictness, and so they govern, according to art. 31 Vienna Treaty Law Convention, the interpretation of the „strictness“.

At the 02.05.2013, now the application by the civic and human rights activist Sarah Luzia Hassel-Reusing, to state the voidness of the TFEU, has been filed to the Constitutional Court, because this very obligation to a strictness as in the „practice“ of the IMF incurably violates „ius cogens“ and has as a result, according to the legal point of view of the civic and human rights activist, infected the TFEU with voidness. According to art. 53 Vienna Treaty Law Convention, international treaties, which violate „ius cogens“, are completely void and thus ineffictive. The Vienna Treaty Law Convention does not contain any possibility to heal this voidness.

Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) nichtig und EU-Organe handlungsunfähig seit 01.05.2013 ? - Der Antrag ist gestellt !

(Presseerklärung der Beschwerdeführerin Sarah Luzia Hassel-Reusing zu 2 BvR 710/12 und 2 BvR 1445/12) zum  Art. 136 Abs. 3

Unser Politikblog | 10.Mai 2013

Sarah Luzia Hassel-Reusing
vor dem IStGH in Den Haag
Es ist geschehen. Am 01.05.2013 ist die Einfügung des aus 2 Sätzen bestehenden Art. 136 Abs. 3 in den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union in Kraft getreten, nachdem mit Tschechien am 23.04.2013 der letzte EU-Mitgliedsstaat ratifiziert hat. Der erste Satz ermächtigt Mechanismen zur Stärkung der „Finanzstabilität“ des Finanzsektors (auch irreführend „Stabilität des Euro-Währungsgebiets als Ganzes“ genannt) im Euro-Währungsgebiet, darunter vor allem für den „europäischen Finanzierungsmechanismus“ („Griechenland-Hilfe“, EFSM, EFSF und ESM) und für die EU-Wirtschaftsregierung (verschärfter Stabilitäts- und Wachstumspakt, Ungleichgewichtsverfahren und haushaltsmäßige Überwachung).
Der zweite Satz verpflichtet dazu, dass alle „Finanzhilfen“ bei diesen Mechanismen mit „strengen“ Auflagen verbunden sein müssen. Wie streng das gemeint ist, ergibt sich weder aus dem Wortlaut des Artikels, noch aus den Erwägungsgründen von dessen Initiierung. Die einzige klare Aussage zum Ausmaß der Strenge enthalten die Schlussfolgerungen des Ecofin-Rats (der Wirtschafts- und Finanzminister im EU-Ministerrat) vom 10.05.2010, dass die Auflagen streng wie in der „Praxis“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) sein sollen. Daneben hat die „Task Force“ (mit allen Bundesfinanzministern der EU-Mitgliedsstaaten, EU-Währungskommissar Olli Rehn, dem damaligen Eurogruppenchef Jean Claude Juncker, dem damaligen EZB-Chef Jean-Claude Trichet und unter Leitung des Präsidenten des Europäischen Rats Herman Van Rompuy) in Nr. 49 ihres Berichts vom 21.10.2010 empfohlen, dass die Auflagen „sehr streng“ sein sollen. Diese beiden Aussagen sind die gewichtigsten und amtlichsten aus der Entstehungsgeschichte von Art. 136 Abs. 3 AEUV, die etwas zum Ausmaß der Strenge sagen, und bestimmen daher gem. Art. 31 Wiener Vertragsrechtskonvention (WVRK) die Auslegung der „Strenge“.

Am 02.05.2013 ist nun der Antrag der Bürger- und Menschenrechtlerin Sarah Luzia Hassel-Reusing auf Feststellung der Nichtigkeit des AEUV beim Bundesverfassungsgericht eingegangen, denn genau diese Verpflichtung auf eine Strenge wie in der „Praxis“ des IWF verstößt unheilbar gegen zwingendes Völkerrecht („ius cogens“) und hat dadurch nach der Rechtsauffassung der Bürger- und Menschenrechtlerin den AEUV gem. Art. 53 WVRK mit Nichtigkeit infiziert. Nach Art. 53 WVRK werden internationale Verträge, die gegen „ius cogens“ verstoßen, komplett nichtig und damit unwirksam. Eine Heilungsmöglichkeit dafür ist in der WVRK nicht vorgesehen.

Von Sarah Luzia Hassel-Reusing liegen dem 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts Verfassungs- klagen zu allen 3 Fassungen des StabMechG, zum ESMFinG, zum Gesetz zur Änderung des BSchuWG sowie zu den Zustimmungsgesetzen zu ESM, Fiskalpakt und Art. 136 Abs. 3 AEUV vor, davon je eine vom 29.05.2010 und vom 06.04.2012 (beide heute unter 2 BvR 710/12) und sechs vom 30.06.2012 (unter 2 BvR 1445/12). Außerdem hat sie am 21.11.2012 Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gegen unbekannt eingereicht wegen des Verdachts des Verbrechens gegen die Menschlichkeit durch Schädigung der Gesundheit der Griechen (Art. 7 Abs. 1 lit. k Römisches Statut).

Donnerstag, 2. Mai 2013

Sendung „Macht und Menschenrechte“Heute am 02.05.2013 auf Radio Jungle Drum zum „Steinkreis von Evora (Portugal)“

Unser Politikblog | 2.Mai 2013

Sabine Lichtenfels

Heute Donnerstag den 02.05.2013 geht es im Interview mit Sabine Lichtenfels um die Traumvisionen, die sie im Steinkreis von Evora (Portugal) empfangen hat. Davon inspiriert ist das Heilungsbiotop Tamera mit einem eigenen Institut für Globale Friedensarbeit (IGF) in der portugiesischen Provinz Alentejo entstanden, das heute als Modell von Gemeinschaft und Ökologie Gäste aus zahlreichen Ländern erreicht, und von wo aus Friedensarbeit u. a. für Israel und Kolumbien ausgeht. Im Interview geht es um die in ihrem Buch „Traumsteine“ beschriebene Vision, die zur Gründung von Tamera geführt hat. Außerdem gibt es in der Sendung Neuigkeiten zu Griechenland. Und aktuelle Entwicklungen bzgl. Bilderberg und Euro in Zusammenhang mit Deutschland werden betrachtet. Das ursprünglich auch für den 02.05.2013 geplante Thema geophysikalisches Ereignis (Wechsel des Erdmagnetfelds) und dessen Aus- wirkungen wurde aus Zeitgründen auf voraussichtlich Ende Mai verschoben.

Macht und Menschenrechte – Donnerstag (02.05.2013) auf Sendung radio jungle drum



Mittwoch, 1. Mai 2013

„Die europäischen Verdunkelung“ - Sendung „Macht und Menschenrechte“ vom 18.04.2013

Unser Politikblog | 1.Mai 2013


Dr. Daniele Ganser 
Am Donnerstag den 18.04.2013, ging es bei „Macht und Menschenrechte“ um DieVerdunkelung in Europa und aus aktuellem Anlass auch um den Gladio-Prozess in Luxemburg so wie um den Richter Ferdinando Imposimato aus Italien zu Bilderberg und Gladio. Doch auch in Griechenland wird seit Februar die Berichterstattung erschwert. Der griechische Journalist Wassilis Aswestopoulos berichtete im Live-Interview über das neue griechische Mediengesetz, wie sich dieses auf die Bericht-erstattung über Armut auswirkt, und wie die griechische Medienaufsicht damit umgeht. Sarah Luzia Hassel-Reusing und Volker Reusing beleuchteten die ganz große europaweite (Orwell-)Verordnung zur Zensur von Internet, Politik und Medien (2012/0011 (COD),die im Juni im Europaparlament beschlossen werden unter dem Vorwand des Datenschutzes. Den Historiker Dr. Daniele Ganser fragte Volker Reusing nach seiner Einschätzung zum gegenwärtigen Gladio-Prozess in Luxemburg. Und die deutsche Synchronisation eines Interviews von Richter Ferdinando Imposimato über die von ihm angesichts eines Dokuments aus dem Jahr 1967 vermutete Rolle von Bilderberg bei Gladio wurde vorgestellt.


Sonntag, 7. April 2013

Im Interview mit Jim Tucker zu Bilderberg und mit Marina Spanos zu Zypern. Desweiteren ein Kommentar zum „Kriegs” und ECFR-Lobbyist Guttenberg…


07.04.2013 Unser Politikblog

Jim Tucker  Sitges Spanien 2010 ©ASR mit freundlicher Genehmigung
Der amerikanische Journalist Jim Tucker ist den Bilderbergern schon seit 1975 auf der Spur - lange bevor das Netzwerk ins Rampenlicht der alternativen Medien geriet. Vieles davon hat er in seinen „Bilderberg Diaries“ (Bilderberg Tagebücher) veröffentlicht. Für manch einen Politiker ging die Karriere erst nach seinem Bilderberg-Besuch richtig nach oben. Und nicht selten haben Politiker genau die Themen später aufgegriffen, welche auf der Tagesordnung standen, als sie Bilderberg besucht haben. Besonders aktuell sind heute die Bilderberg-Konferenzen 1989 und 2011, in denen es um den Euro ging. Sogar eine der Hauptperso-nen der Verfassungsklagen zum ESM, Prof. Dr. Hertha Däubler-Gmelin, war auf der Bilderberg-Konferenz 1989.

Im Gespräch mit der griechischen Journalistin Marina Spanos ging um die Finanzhilfen für Zypern. Was ist dazu bekannt, wer die Finanzhilfen erhält ? Über welchen Mechanismus kommt das Geld? Was geschieht mit  den zypriotischen Spareinlagen? Und vor allem, welche politischen Auflagen werden den Zyprioten gemacht?

Zum Schluss ging es um einen aktuellen Aufruf des ECFR-Lobbyisten Carl-Theodor zu Guttenberg, Deutschland solle Soldaten nach Israel schicken, um diesem beizustehen, falls die Iraner sich wehren sollten, wenn Israel den Iran angreifen würde. Die deutsche Bundesregierung reagierte auf den Aufruf zu Guttenbergs  verantwortungsvollerweise zurückhaltend. Ans Licht kam der Vorgang durch den Spiegel-Artikel "Atomkonflikt mit Iran - Guttenberg gibt Merkel Ratschläge" vom 03.04.2013, der sich angenehm abhebt vom Lobbying des Spiegels für einen Kanzler zu Guttenberg ("Die fabelhaften Guttenbergs - Paarlauf ins Kanzeramt") noch vor ein paar Jahren.




Donnerstag, 4. April 2013

Sendung „Macht und Menschenrechte“-Hunger in Deutschland und Geo-Engineering am Beispiel Chem Trails


Beispiel Chem Trails Bild(Copyleft:Unser Politikblog) 
04.04.2013 Unser Politikblog  

Am 21.03.2013 ging es ab 19.00 Uhr um Hunger in Deutschland und um Wetterbeeinflussung (Geo-Engineering). Ute Hausmann, die Geschäftsführerin von FIAN Deutschland, erläuterte im Interview das Ausmaß des Hungers in Deutschland, dessen Ursachen, und welche Bevölkerungsgruppen besonders betroffen sind. Außerdem erklärte sie, was FIAN gemeinsam mit anderen Verbänden anlässlich der derzeit laufenden Überprüfung Deutschlands durch den Uno-Menschenrechtsrat dort unternimmt.
Alexander Benesch von Recentr und Dominik Storr von der Bürgerinitiative Sauberer Himmel klärten über die künstliche Förderung der Wolkenbildung mit sogenannten „Chem Trails“ auf. Mit Flugzeugen der NATO , auch mit Linienmaschinen, sollen große Mengen von Chemikalien, darunter auch Metalle, in großer Höhe in die Atmosphäre eingebracht werden. Dadurch wird die Atmosphäre mit sogenannten Kondensationskernen beimpft, was zur raschen Bildung von Wolken führt, da sich die Luftfeuchtigkeit an diese Partikel anlagert. Dieses Verfahren wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Was steckt hinter Chem Trails ? Geht es um Klimaschutz, Geschäftsinteressen oder gar strategische Interessen? Was ist über Inhaltsstoffe und über mögliche Gesundheitsfolgen bekannt? Welche zuverlässigen öffentlich zugänglichen Quellen und Reportagen sind empfehlenswert?

Podcast zur Sendung vom 21.03.2013




Mittwoch, 3. April 2013

Macht und Menschenrechte am 04.04.2013 – im Interview mit Jim Tucker zu Bilderberg und mit Marina Spanos zu Zypern


03.04.2013 Unser Politikblog

Jim Tucker  Sitges Spanien 2010 ©ASR mit freundlicher Genehmigung
Morgen am 04.04.2013 geht es um 19.00 in der Sendung „Macht und Menschenrechte“auf Radio Jungle Drum (www.jungle-drum.de) um das Bilderberg-Netzwerk. Der amerikanische Journalist Jim Tucker ist den Bilderbergern schon seit 1975 auf der Spur – lange bevor das Netzwerk ins Rampenlicht der alternativen Medien geriet. Vieles davon hat er in seinen „Bilderberg Diaries“ (Bilderberg Tagebücher) veröffentlicht. Für manch einen Politiker ging die Karriere erst nach seinem Bilderberg-Besuch richtig nach oben. Und nicht selten haben Politiker genau die Themen später aufgegriffen, welche auf der Tagesordnung standen, als sie Bilderberg besucht haben. Besonders aktuell sind heute die Bilderberg-Konferenzen 1989 und 2011, in denen es um den Euro ging. Sogar eine der Hauptpersonen der Verfassungsklagen zum ESM werden wir dort wieder sehen.

Im Gespräch mit der griechischen Journalistin Marina Spanos geht es um die Finanzhilfen für Zypern. Was ist dazu bekannt, wer die Finanzhilfen erhält ? Über welchen Mechanismus kommt das Geld? Was geschieht mit den zypriotischen Spareinlagen? Und vor allem, welche politischen Auflagen werden den Zyprioten gemacht?



Sonntag, 17. März 2013

Macht und Menschenrechte – Im Interview mit Dr. Barbara Höll (Linksfraktion) zur parlamentarischen Anfrage zu Kontakten der Bundesregierung mit bestimmten Großbanken, Interview mit Menschenrechtsberaterin Marion Boeker zu einem aktuellen Bericht des Uno-Sonderberichterstatters zu Folter und unmenschlicher Behandlung im Gesundheitswesen sowie Gespräch zu Auswirkungen des Fiskalpaktes auf EU-Mitgliedsstaaten ohne Euro und

Macht und Menschenrechte – (07.03.2013) Podcast radio jungle drum

17.03.2013 | Unser Politikblog

Am 07.03.2013 ging es .
Dr. Barbara Höll (Bundestagsabgeordnete der Linkspartei) informierte über die Anfrage der Linksfraktion an die deutsche Bundesregierung zu deren Kontakten zu bestimmten Großbanken, und was die Antwort der Regierung ergeben hat (Drucksache 17/11456).
Die Menschenrechtsberaterin Marion Boeker von Boeker Consult erläuterte im Interview einen Bericht (A/HRC/22/53) von Juan E. Méndez, dem unabhängigen Experten des Uno-Menschenrechtsrats gegen Folter, vom 01.02. 2013 über Folter und erniedrigende Behandlung im medizinischen Bereich, den er auf der aktuellen Sitzung des Uno-Menschenrechtsrats vorgestellt hat.
Außerdem gab es wieder ein Gespräch zwischen Volker Reusing und Sarah Luzia Hassel-Reusing, diesmal über die Auswirkungen des Fiskalpaktes auf die EU-Mitgliedsstaaten ohne Euro.
Das Interview mit Marina Spanos (Hellas Frappe) zu geplanten Sonderwirtschaftszonen in Griechenland ist leider wegen technischer Probleme infolge eines Gewitters ausgefallen.



Macht und Menschenrechte - Podcast – Interviews mit Gewerkschafter Augusto Braca (Portugal) und mit Vera Lengsfeld (Aktion „Bürgerrecht Direkte Demokratie“) sowie Gespräch über Verbindungen der universellen Menschenrechte mit Grundgesetz und universellem Strafrecht

17.03.2013 | Unser Politikblog

Podcast 21.02.2013 Macht und Menschenrechte – (21.02.2013) auf Sendung radio jungle drum

Am Donnerstag abend um 19 Uhr informierte Augusto Braca vom Bundesvorstand der portugiesischen Dachgewerkschaft CGTP im Interview darüber, welche Folgen die Auflagen der Troika in Portugal haben, und worum es bei den gegenwärtigen Verfassungsklagen von linken Abgeordneten sowie der Vorlage an das Verfassungsgericht durch den portugiesischen Präsidenten geht. Eine Verfasssungsklage von gewerkschaftlicher Seite hatte in 2012 in wichtigen Punkten Erfolg gehabt.
Die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld ist Sprecherin der neuen Initiative „Bürgerrecht Direkte Demokratie“. Sie erklärte im Gespräch mit Volker Reusing, worum es der Initiative geht, und für welche Entscheidungen sie Volksabstimmungen durchsetzen will.
Schließlich erläuterte Volker Reusing auf Fragen Sarah Luzia Hassel-Reusing die rechtliche Bedeutung des Bekenntnisses des deutschen Volkes zum Friedensgebot und zu den universellen Menschenrechten (Art. 1 Abs. 2 GG). Er zeigte dies u. a. am Parlamentarischen Rat und an der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auf. Außerdem ging es in dem Gespräch um die Bedeutung der universellen Menschenrechte und der besonderen Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland auf diese für vorliegende Strafanzeigen in Den Haag.



Links:

portugiesische Dachgewerkschaft CGTP

Initiative „Bürgerrecht Direkte Demokratie“

Donnerstag, 28. Februar 2013

Wie ein Bannkreis der Angst – ein Europa von Mind Control und ökonomischer Verfolgung im Namen des Datenschutzes (2012/0011 (COD)) – für wessen Interessen ?

28.02.2013 | Unser Politikblog

Mind Control als Teil der „schrecklichen Schönheit“

Sie sehen mich hier erneut in der Rue Wiertz in Brüssel vor dem Europaparlament vor der Statue, die zum Symbol einer „schrecklichen Schönheit“ geworden ist, für ein Europa ohne menschliche Vision, wo im Zeichen der Gemeinschaftswährung Menschen in Material verwandelt werden, wo sie intransparenten finanziellen und selbst militaristischen Interessen von Eliten unterworfen werden.


Zum   Wie ein Bannkreis der Angst Teil Video 1 und zu Wie ein Bannkreis der Angst Teil  Video 2


In einer Rede im Mai 2010 hat US Vize-Präsident Joe Biden im Europaparlament in Brüssel in Zusammenhang mit den europäischen Krediten an Griechenland zweimal aus dem Gedicht „Easter, 1916“ des okkulten irischen Dichters (und Aleister Crowley - Anhängers) William Butler Yates zitiert:
The world has changed. Changed utterly. A terrible beauty has been born.“ („Die Welt hat sich verändert. Vollkommen verändert. Eine schreckliche Schönheit ist geboren.“)
Nur ein paar Tage bzw. Wochen nach seiner Rede wurden zusätzlich zur Griechenlandhilfe die Mechanismen EFSM und EFSF, allesamt für die „Finanzstabilität“ des „Finanzsektors“ bestimmt, gestartet und der Öffentlichkeit weis gemacht, sie seien zur Rettung des Euro erforderlich.

Auch die größten Lügen und deren Folgen kommen irgendwann ans Licht der Massenöffentlichkeit. Vom Leid und vom Sterben der hungernden und medizinisch unversorgten Griechen und Spanier, aber auch Portugiesen und Iren, bis hin zu den gerade auch durch die Bankenrettung überlasteten Staatshaushalten.

Es sei denn, man hätte eine EU-Verordnung, mit der man die dafür nötige Kommunikation mit drakonischen Maßnahmen unterbindet. Und genau darum geht es hier. Auch die Verfolgung öffent- lich geäußerter unliebsamer Meinungen ist Teil der „schrecklichen Schönheit“.
Und selbst der Vorstoss für eine solche EU-Verordnung kommt mit einer drastischen Lüge daher, indem man behauptet, es ginge allein um Datenschutz.

Er ist wieder da. Der zum zweiten Mal überarbeitete Entwurf der EU-Verordnung für Zensur und Mind Control unter dem Deckmantel des Datenschutzes (Az. 2012/0011 (COD)) ist am 16.01.2013 dem Europaparlament vorgestellt worden.
Wir wurden auf den sowohl verfassungs- als auch eu-primärrechtswidrigen Verordnungsentwurf aufmerksam gemacht, nachdem Prof. Dr. Johannes Masing, Richter des 1. Senats des deutschen Bundesverfassungsgerichts, am 09.01.2012 in der Süddeutschen Zeitung den Artikel „ein Abschied von den Grundrechten“ veröffentlicht hatte, um eine gründliche öffentliche Debatte anzustoßen, was dieser Verordnungsentwurf enthält.
Nach unserer Recherche kam zum Vorschein, dass es vorwiegend um ganz andere Ziele als den Datenschutz geht. Wir veröffentlichten hierzu auf Unser Politikblog bereits am 21.01.2012 einen Artikel, in welchem wir den Entwurf in der uns damals bekannten Fassung auseinander nahmen. Am 06.03.2012 schließlich zeigten wir mit dem Artikel „The EU Privacy Lie and its Militarist Backgrounds“, dass zum wiederholten Male ein heftiger Vorstoß zur Internetzensur zeitlich parallel zu militaristischen, den Weltfrieden gefährdenden Betstrebungen aus den Reihen bestimmter Denkfabriken und Netzwerke vorangetrieben wurde.
Doch diesmal sind nicht nur die Blogger im Visier – es geht um Zensur und Mind Control über die gesamten Gesellschaften in Europa. Auch weil die Lüge von der angeblichen Euro-Rettung immer schwerer aufrecht zu erhalten ist, und weil die menschlichen Opfer der in diesem Zusammenhang zur Bezahlung der Gläubiger gewährten Kredite gemachten politischen Auflagen immer schwerer zu verstecken sind.  Weiterlesen ».......

excusado sprach mit dem Bürger- und Menschenrechtler Volker Reusing. Video


Dienstag, 26. Februar 2013

Interview mit Augusto Braca (Gewerkschaft CGTP Portugal)

Bild(Copyleft:Unser Politikblog) 
Augusto Braca
Am 20.02.2013 sprach Volker Reusing von Unser Politikblog mit Augusto Braca vom Bundesvorstand der portugiesischen Dachgewerkschaft CGTP über die soziale Situation und über die beim portugiesischen Verfassungsgericht gegen die von der Troika auferlegten Sparmaßnahmen eingereichten Klagen und Vorlagen an das portugiesische Verfassungsgericht.
Das Interview wurde aufgezeichnet auch für die Sendung „Macht und Menschenrechte“ auf Radio Jungle Drum vom 21.02.2013.

In 2012 hatte das portugiesische Verfassungsgericht Klagen von Gewerkschaftlern insoweit stattgegeben, dass die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst im Verhältnis zu denen in der Privatwirtschaft gleichheitswidrig durch Gehaltskürzungen belastet worden seien.

Aktuell sind Verfassungsklagen von sozialistischen und kommunistischen Abgeordneten, denen es um die Arbeitnehmer geht, anhängig, sowie eine Vorlage des portugiesischen Präsidenten, dem es vor allem um die Rentner geht.

Herr Braca sieht des Fokus der Auflagen vor allem in der Aushebelung der Flächentarifverträge und weiterer Arbeitnehmerrechte.

Die CGTP lehnt die Kredite an Portugal über EFSM und EFSF und die dazu gehörenden Auflagen ganz ab und will stattdessen die Streichung des durch Spekulation entstandenen illegitimen Teils der Schulden, die Deckelung des Zinssatzes, die Streckung der Tilgungsraten und eine Erhöhung der Steuern für die Reichen.

Humanitäre Krise in kolumbianischer Kohleregion

Die Menschen in der Gemeinde El Hatillo leiden Hunger, weil in direkter Umgebung Millionen Tonnen Kohle für den Export gefördert werden – auch nach Deutschland

Unser Politikblog | Richard Klasen
Pressereferent FIAN Deutschland e.V

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Köln, 19. Februar 2013. FIAN und die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien haben sich heute mit einem offenen Brief an den kolumbianischen Präsidenten gewandt und auf die humanitäre Krise in der Gemeinde El Hatillo (Department Cesar) hingewiesen. Darin fordern die Organisationen, dass Kolumbien seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen nachkommt und die notwendigen Maßnahmen ergreifen soll, um das Menschenrecht auf Nahrung der 130 Familien der Gemeinde zu garantieren.
Die Gemeinde El Hatillo ist umgeben von vier Steinkohletagebauen, in denen auch Kohle für deutsche Kraftwerke abgebaut wird. Aufgrund der hohen Staubbelastung und damit verbundener Gesundheitsprobleme der Bewohner ordnete die kolumbianische Regierung den Bergbaukonzernen schon 2010 an, die Gemeinde umzusiedeln. Doch die Umsiedlung blieb aus. Den Betroffenen stehen durch die Kohletagebaue kaum noch landwirtschaftliche Nutzflächen zur Verfügung. Der Bergbau hat indessen kaum Arbeitsplätze für die Gemeindemitglieder geschaffen.
„Die Probleme sind seit Jahren bekannt, daher ist es ein Skandal, dass es bis heute keinen funktionierenden Übergangsplan gibt, der die Nahrungsmittelversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner während des Umsiedlungsprozesses sicherstellt“, so Stephan Suhner von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien.
Die Lage hatte sich in den letzten Wochen durch die anhaltende Trockenheit zugespitzt. Aktuell haben nur noch 13 Personen aus El Hatillo einen Arbeitsplatz, sodass die 130 Familien der Gemeinde über sehr geringe Einkünfte verfügen, die nicht ausreichen, um die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen.
Im kolumbianischen Bergbausektor klaffen Anspruch und Wirklichkeit immer weiter auseinander. Während die Regierung Santos den Bergbau weiter als Entwicklungslokomotive anpreist, zeigen sich immer häufiger die katastrophalen Folgen des unkontrollierten Bergbaubooms. Im Lichte solcher Meldungen erscheinen die Beteuerungen deutscher Stromversorger, die Bedingungen in den Abbaugebieten gründlich geprüft und Lieferanten auf die Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet zu haben, wenig glaubwürdig.

„Als große Verbraucher der kolumbianischen Kohle tragen wir in Deutschland eine Mitverantwortung. Auch die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass diese humanitäre Krise schnell und nachhaltig gelöst wird“, so Sebastian Rötters von FIAN.

Pressekontakt:

Sebastian Rötters, s.roetters(at)fian.de, 0163-4772758
http://ml.new.fian.de/attachments/s1302_COL_El_Hatillo_GER.pdf

Mittwoch, 6. Februar 2013

Morgen geht es um Griechenland, einen Rückblick auf den Iran in 2005 und 2006, um Volksentscheide und um eine Buchempfehlung - Macht und Menschenrechte

Macht und Menschenrechte – Morgen (07.02.2013) auf Sendung radio jungle drum

06.02.2013 | Unser Politikblog

Morgen Abend um 19 Uhr wird Marina Spanos (Hellas Frappe) über die Lage in Griechenland informieren. Am 03.02.2013 hat Daniel Neun (Radio Utopie) erinnert an die Jahre 2005 und 2006, als bestimmte Politiker in Israel und den USA einen Angriff auf den Iran gefordert hatten. Das konnte damals, Gott sei Dank, verhindert werden. Volker Reusing geht mit ihm der Frage nach, was wir aus den damaligen Ereignissen für heute lernen können. Im Interview mit Klaus Lohfink-Blanke, Initiator des Netzwerks Volksentscheid, geht es anhand von Unterlagen des Parlamentari- schen Rats um die Frage, wieviel Volksentscheid mit dem Grundgesetz möglich ist. Und schließlich macht Volker Reusing auf das Buch „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ (von Anthony Sutton, in deutscher Sprache im Perseus-Verlag) aufmerksam. Ein bahnbrechendes Buch für alle, die sich schon immer gewundert haben, warum die konzernmäßigen Hintergründe des Zweiten Weltkriegs bisher im Massenbewusstsein historisch und ökonomisch so viel schwächer aufgearbeitet worden sind als die politischen.


Freitag, 18. Januar 2013

Global Forum for Food and Agriculture - Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften bleiben außen vor

Unser Politikblog |(bild)

Unser Politikblog | Richard Klasen
Pressereferent FIAN Deutschland e.V

Köln, 18. Januar 2013. Die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften kommen beim heute in Berlin angelaufenen „Global Forum for Food and Agriculture“ (GFFA) im Rahmen der Grünen Woche zu kurz – davor warnt die Menschenrechtsorganisation FIAN. Bezeichnenderweise finden sich auf dem Internationalen GFFA-Podium am Samstag kein einziger Vertreter kleinbäuerlicher Gemeinschaften, dafür aber mit Jürgen Fitschen von der Deutschen Bank und Peter Brabeck-Letmathe, Präsident des Verwaltungsrats von Nestlé, Menschen, deren Unternehmen immer wieder im Zusammenhang mit Landraub beziehungsweise Water Grabbing und unfairen Handelsbedingungen genannt werden.

Investitionen von Agrarkonzernen in Entwicklungsländern sollten nicht mit Hungerbekämpfung gleichgesetzt werden: Sie führen im Gegenteil oftmals zu Vertreibung und Verarmung ländlicher Bevölkerungen. FIAN fordert daher Landwirtschaftsministerin Aigner auf, die Zusammenarbeit mit kleinbäuerlichen Gemeinschaften in den Fokus zu stellen.

Unternehmen des Agrobusiness investieren nur dann in Land, wenn ihnen Rechtssicherheit garantiert wird. Viele Entwicklungsländer führen daher formale Landtitel ein, deren Registrierung teuer ist. „Das hat verheerende Auswirkungen auf kleinbäuerliche Gemeinden, deren traditionell informellen Landrechte häufig ignoriert werden“, erläutert Gertrud Falk, FIAN-Referentin für die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften. Auf der Strecke bleiben Menschen, die zum Teil seit vielen Generationen über traditionelle Landrechte verfügen. Beim Erwerb formaler Landtitel kommen vor allem Kleinbäuerinnen zu kurz. Denn zusätzlich zu fehlender gesellschaftlicher Macht fehlt ihnen oft das Geld, um Land zu kaufen.

Das immer wieder vorgetragene Argument, wonach Investitionen in die industrielle Landwirtschaft Arbeitsplätze und Einkommen schaffen würden, stimmt so nicht: „Wenn Kleinbauernfamilien von ihrem Land vertrieben werden, um Plantagen Platz zu machen, ist ihr Einkommen durch Lohnarbeit meist geringer als durch selbstständige Landwirtschaft“, sagt Falk. Bäuerinnen, die für die Ernährung ihrer Familien zuständig sind, sind besonders betroffen: Sie verdienen auf den Plantagen meist weniger als Männer.

Auch die Einführung industriellen Saatguts kommt kleinbäuerlichen Gemeinschaften in Entwicklungsländern nicht nur wegen der hohen Preise teuer zu stehen. Häufig ist diese Saatgut nicht so gut an das jeweilige Klima und die Böden des Globalen Südens angepasst wie traditionelle Saaten. Die versprochenen höheren Erträge werden nur mithilfe von Pestiziden erzielt, die wiederum teuer erkauft werden müssen – ein Teufelskreis.

Besonders fatal ist das Verbot der kostenlosen Nutzung von traditionellem Saatgut, wie es zum Beispiel die Länderstrategie für Mosambik der Neuen Allianz für Ernährungssicherung der G8-Staaten parallel zur Einführung von neuem Saatgut vorsieht.

„Viel dringender als Investitionen brauchen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern daher Rechte, die sie gegen die rücksichtslosen Interessen von Agrarkonzernen schützen“, erläutert Falk. „Deshalb fordert FIAN von der Bundesregierung, dass sie die Erarbeitung der Erklärung für die Rechte von kleinbäuerlichen Gemeinschaften und ländlicher Bevölkerung im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen unterstützt.“

Der UN-Menschenrechtsrat hat am 24. September 2012 eine Arbeitsgruppe mit der Erarbeitung eines entsprechenden Entwurfs beauftragt. Die Bundesrepublik sprach sich explizit gegen einen Rechtsschutz kleinbäuerlicher Gemeinschaften aus.

Weitere Informationen: www.kleinbauernrechte-jetzt.de

Mittwoch, 16. Januar 2013

Morgen geht es um den Iran, um Syrien und um die angebliche EU-Datenschutzverordnung - Macht und Menschenrechte


Macht und Menschenrechte – Morgen (17.01.2013) auf Sendung radio jungle drum

16.01.2013 | Unser Politikblog

Bild(Copyleft:Unser Politikblog) Schwester Hatune Dogan
Morgen Abend um 19 Uhr wird Volker Reusing mit Herrn Arkian vom Verein „Iran Anders“ sprechen, der sich für eine differenziertere Sichtweise zum Iran und für den Abbau von Vorurteilen einsetzt. Ein wichtiger Beitrag zur Versachlichung und zur Völkerfreundschaft.
Zur Lage in Syrien hat Schwester Hatune Dogan von der gleichnamigen Stiftung zugesagt, die sich für Christen im Mittleren Osten einsetzt und im Oktober 2012 in Syrien gewesen ist. Weitere Experten und Augenzeugen zu Syrien sind angefragt.
Schließlich geht es in der Sendung um den inzwischen geänderten Entwurf der angeblichen EU-Datenschutzverordnung. Beim ursprünglichen Entwurf aus Januar 2012 ging es dort mehr darum, unliebsame kommerzielle Medien sowie im Internet einfach jeden mit einer unliebsamen Meinung jederzeit mittels drakonischer Bußgelder ökonomisch ausschalten zu können. Die morgige Sendung informiert darüber, was der ursprüngliche Entwurf enthielt, sowie über wesentliche Änderungen im aktuellen Entwurf.


Unser Politikblog sprach am 31.05.2012 mit Schwester Hatune Dogan